Eine Gruppe von Müttern mit spielenden Babys sitzt im Kreis.

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Mütter- und Familienzentren

Mütter- und Familienzentren sind offene Treffpunkte für Mütter, Väter und ihre Kinder im Stadtteil oder in einer Gemeinde. In zwangloser Atmosphäre lassen sich dort andere Familien kennenlernen. Es gibt dort außerdem unterschiedliche Angebote für Familien.

Mütter- und Familienzentren bieten wohnortnah in Stadteilen oder Gemeinden niederschwellige Rahmenbedingungen, um den Familienalltag zu entlasten und kreativ zu gestalten. Dazu gehören offene Treffs, wie z. B. Eltern-Cafés für Mütter und Väter mit ihren Kindern sowie Spiel- und Krabbelgruppen, aber auch Kurse für Kinder und Eltern oder Vortragsreihen und Gesprächskreise. Die Zentren sind eine gute Möglichkeit, andere Eltern und Kinder kennenzulernen und in Kontakt zu kommen. Sie erreichen Familien aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Lebensräumen.

Das „Herzstück“ eines Mütter- und Familienzentrums ist der offene Treff. Der Besuch ist grundsätzlich kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich. Auch besteht in den Eltern-Kind-Cafés keine Verpflichtung, etwas zu konsumieren. 

Viele Mütter- und Familienzentren organisieren eigene Kinderbetreuungsgruppen und können so zur stundenweisen Entlastung der Eltern beitragen. Die Angebotspalette der einzelnen Zentren umfasst oft auch weitere Servicedienstleistungen für Familien. Hierzu zählen z. B. der Mittagstisch für Schulkinder und Besucherinnen und Besucher, die Hausaufgabenbetreuung oder Second-Hand-Bazare.

Mütter- und Familienzentren werden von Müttern und Vätern selbst verwaltet und organisiert. Die Arbeit wird meist ehrenamtlich geleistet und jeder kann seine Fähigkeiten und Erfahrungen mit einbringen.

So können nachbarschaftlich orientierte soziale Netzwerke entstehen, die der Isolation von Familien vorbeugen und Unterstützung und Sicherheit bieten.

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