Kleine Babys im Bettchen im Krankenhaus.

Hauptinhalt

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Hebammenhilfe kann von jeder Frau in Anspruch genommen werden.
Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt u. a. die Kosten für die Vorsorgeuntersuchungen durch die Hebamme und die Kosten für den Geburtsvorbereitungskurs der werdenden Mutter (maximal 14 Stunden). Die Kursgebühr für den Partner wird von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen und muss privat gezahlt werden.

Bei Hausgeburten und ambulanten Geburten durch eine freiberufliche (Beleg-)Hebamme kommt die gesetzliche Krankenversicherung für die notwendigen Kosten auf. Erkundigen Sie sich darüber am besten bereits vor der Geburt bei Ihrer Krankenkasse. Bei Klinikgeburten erfolgt die Abrechnung in der Regel direkt zwischen Krankenhaus und Krankenversicherung.

Nach der Geburt haben Sie Anspruch auf umfassende Hebammenhilfe. Bis zum 10. Tag erfolgt mindestens ein täglicher Hausbesuch durch Ihre Hebamme.

Bis Ihr Kind zwölf Wochen alt ist, können Sie zusätzlich 16 Mal Kontakt zu Ihrer Hebamme aufnehmen.
Treten Komplikationen wie beispielsweise Stillprobleme auf, zahlt die gesetzliche Krankenversicherung auf Rezept auch weitere Hausbesuche der Hebamme.

Privat Versicherte sollten mit ihrer Krankenkasse den Leistungsumfang der Kostenübernahme für die Hebammenhilfe abklären.

Bei Rückbildungskursen, die von einer Hebamme, einer Physiotherapeutin oder einem Physiotherapeuten angeboten werden, übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für bis zu zehn Stunden. Der Kurs muss jedoch bis zum vierten Monat nach der Geburt begonnen haben und bis zum neunten Monat nach der Geburt abgeschlossen sein.

Die Inanspruchnahme einer Familienhebamme wird bis zum ersten Geburtstag des Kindes in der Regel vom Jugendamt finanziert. Die Schwangere oder die Mutter muss sich dann nicht um die Kostenübernahme kümmern.