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Welt-Hepatitis-Tag 2026
27.07.2026
Der Welt-Hepatitis-Tag findet jährlich am 28. Juli statt und klärt die Öffentlichkeit über Prävention, Diagnose und Behandlung von Virushepatitis auf. Seit 2010 ist der Awarenesstag ein offizieller Gesundheitstag der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die World Hepatitis Alliance organisiert den globalen Welt-Hepatitis-Tag, in Deutschland ist die Deutsche Leberhilfe e. V. der Ausrichter. Das Motto des Welt-Hepatitis-Tages lautet in Deutschland wie im Vorjahr „Lass uns Klartext reden“, denn über die Ansteckung und Behandlung von Hepatitisviren kursieren viele Irrtümer.
Die Hepatitis B ist eine entzündliche Lebererkrankung. Sie wird durch das Hepatitis B-Virus (HBV) verursacht und ist weltweit eine der häufigsten Infektionskrankheiten. Wird sie chronisch, kann sie zu Krankheiten wie Leberzellkrebs oder Leberzirrhose führen.
Die Hepatitis-B-Impfung ist deshalb seit 1995 von der Ständigen Impfkommission (STIKO) in den Katalog der empfohlenen Impfungen für Kinder und Jugendliche aufgenommen. Bei vielen Reisen wird sie zudem angeraten oder zur Einreise vorausgesetzt. Meist wird die Impfung ab dem zweiten Lebensmonat im Rahmen der 6-fach Impfung zusammen mit den Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Hib und Polio (Kinderlähmung) gegeben. Alternativ kann die Hepatitis B-Impfung bis zum vollendeten 18. Lebensjahr nachgeholt werden.
Es kann vorkommen, dass Frauen mit Kinderwunsch nicht gegen Hepatitis B geimpft sind. Hepatitis B-infizierte Mütter können während der Geburt, beim Stillen oder durch den engen körperlichen Kontakt das Virus auf den Säugling übertragen. Um das zu verhindern, findet ein Hepatitis-B-Screening während der Schwangerschaft statt. Ist eine Frau infiziert, können vorbeugende Maßnahmen getroffen werden, um das Baby zu schützen.
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