Bauch einer Schwangeren mit einem Teddy darauf.

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Tipps zum Schwimmen in der Schwangerschaft

22.07.2026

Schwimmen zählt zu den empfehlenswertesten Sportarten in der Schwangerschaft. Denn das Wasser entlastet Gelenke, Rücken und Becken. Wer sich wohlfühlt, eine komplikationsfreie Schwangerschaft hat und auf sich achtet, kann das Baden im Freibad, am See oder im Meer in der Regel bedenkenlos genießen.

Der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e. V. (BVF) gibt praktische Tipps, was beim Schwimmen während der Schwangerschaft beachtet werden sollte und wann es besser ist, darauf zu verzichten:

  • Bei vorzeitigem Blasensprung, Muttermundschwäche oder deutlich verkürztem Gebärmutterhals besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Dann sollte auf das Baden verzichtet werden.
  • Bei Kreislaufproblemen, Schwindel oder starker Erschöpfung ist Vorsicht geboten. Im Zweifel gilt: Rücksprache mit der Frauenärztin oder dem Frauenarzt halten.
  • Sonnenbaden und Überhitzung sollten vermieden werden. In der Schwangerschaft ist die Haut hormonell bedingt empfindlicher; direkte Sonneneinstrahlung kann Pigmentveränderungen und Hautirritationen verursachen. Ausreichender Sonnenschutz, Schattenpausen und genügend Flüssigkeitszufuhr sind wichtig.
  • Nasse Badekleidung sollte so schnell wie möglich gewechselt werden. Denn in der Schwangerschaft ist hier besondere Vorsicht geboten: Harnwegsinfekte erhöhen das Risiko für einen vorzeitigen Blasensprung, vorzeitige Wehen und Frühgeburten.