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Bildschirmfrei bis 3
23.06.2026
Kinder wachsen in einer digitalen Welt auf und sind bei ihrem ersten Kontakt mit den Medien zunehmend jünger. Vor allem in den ersten Lebensjahren gilt es, Babys und Kleinkinder bei ihren ersten und wohldosierten Medien-Erfahrungen zu schützen.
Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach wirbt gemeinsam mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte e. V. (BVKJ) dafür, dass Kinder ihre ersten drei Lebensjahre ohne Fernseher, Smartphone und Co. verbringen. Denn in dieser Zeit lernen Kinder mit allen Sinnen und entwickeln sich rasant. Bildschirmmedien stören dabei und können Kinder schnell überfordern. Dies kann sich auch negativ auf die Sprachentwicklung auswirken. Die klare Empfehlung für alle Bezugspersonen von kleinen Kindern lautet deshalb: Bildschirmfrei bis 3!
Das Projekt „Bildschirmfrei bis 3“ der Universität Witten-Herdecke wurde gemeinsam mit verschiedenen Fachgesellschaften und Verbänden ins Leben gerufen – darunter dem BVKJ. Deutschlandweit nehmen bereits mehr als 850 Kinder- und Jugendarztpraxen teil, die Eltern auf die Initiative aufmerksam machen. Neben der öffentlichen Aufklärung arbeitet das Projekt auch an einer Studie, die die Auswirkungen von frühkindlichem Bildschirmkonsum untersucht.
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Hier gibt es mehr Infos
Zur Pressemeldung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention
Zur Website des Projekts „Bildschirmfrei bis 3“
Zu den Tipps zum Umgang mit Medien für Babys und Kleinkinder auf der Website kindergesundheit-info.de
Zum Thema "Wie Babys und Kleinkinder Fernsehen und Co. erleben" auf der Website kindergesundheit-info.de
