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Welttag der Präeklampsie
21.05.2026
Am 22. Mai ist Welttag der Präeklampsie, umgangssprachlich auch als „Schwangerschaftsvergiftung” bezeichnet. Der Welt-Präeklampsie-Tag wird jedes Jahr am 22. Mai begangen und soll weltweit auf die Risiken dieser Schwangerschaftserkrankung aufmerksam machen. Ziel des Aktionstags ist es, das Bewusstsein für Früherkennung, Vorsorge und eine rechtzeitige Behandlung zu stärken, um Komplikationen für Mutter und Kind zu vermeiden. Gleichzeitig macht der Tag darauf aufmerksam, wie wichtig Aufklärung, Forschung und eine gute medizinische Betreuung während der Schwangerschaft sind.
Präeklampsie ist eine Erkrankung während der Schwangerschaft, bei der die werdende Mutter hohen Blutdruck entwickelt und Organe wie Nieren oder Leber belastet werden. Sie tritt meist nach der 20. Schwangerschaftswoche auf und kann für Mutter und Kind gefährlich werden. Häufig entwickelt sich die Erkrankung zunächst unauffällig. Erste Symptome werden nicht selten mit normalen Schwangerschaftsbeschwerden verwechselt.
Anlässlich des Welt-Präeklampsie-Tages rücken die Deutsche Hochdruckliga (DHL) und der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e. V. (BVF) hypertensive Erkrankungen in der Schwangerschaft in den Fokus. Ihre gemeinsame Botschaft: Schwangere mit Bluthochdruck sollten konsequent behandelt und engmaschig betreut werden. Laut Deutscher Hochdruckliga betrifft Bluthochdruck etwa fünf bis zehn Prozent aller Schwangeren und erhöht das Risiko für eine Präeklampsie deutlich. Wird der Blutdruck frühzeitig erkannt und konsequent behandelt, lassen sich Komplikationen deutlich reduzieren. Die Deutsche Hochdruckliga und der BVF raten daher Schwangeren mit erhöhten Blutdruckwerten zu regelmäßigen Kontrollen in der gynäkologischen Praxis.
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Hier gibt es mehr Infos
Zur Pressemeldung des Berufsverbands der Frauenärztinnen und Frauenärzte e. V. (BVF)
