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Aktionsmonat "Rauchfrei im Mai" startet
27.04.2026
Tabakkonsum während der Schwangerschaft erhöht das Risiko für das Baby, in seiner Entwicklung beeinträchtigt und gesundheitlich geschädigt zu werden. Eine rauchende Schwangere gibt große Mengen an im Zigarettenrauch enthaltenen zum Teil auch krebserregenden Schadstoffen über die Plazenta an ihr ungeborenes Kind weiter. Wichtige Prozesse von Wachstum und Reifung werden durch das gezwungene Mitrauchen gehemmt. Zudem wird die Durchblutung der Gebärmutter und damit auch die Versorgung des Ungeborenen mit Sauerstoff durch das Rauchen beeinträchtigt.
Es gilt daher die eindeutige Empfehlung, während der Schwangerschaft auf den Tabakkonsum zu verzichten. Aber auch das Passivrauchen kann zu Gesundheitsrisiken für das Ungeborene führen. Die Schadstoffe des Tabakrauchs gelangen in den kindlichen Kreislauf, dabei kommt es nicht darauf an, ob sie aus einer von der werdenden Mutter gerauchten Zigarette stammen oder aus der verräucherten Luft ihrer Umgebung. In der Gegenwart von Kindern und Schwangeren sollte deshalb nie geraucht werden. Ein Rauchverzicht wird auch für Frauen mit Kinderwunsch empfohlen. Denn Rauchen kann die Fruchtbarkeit deutlich beeinträchtigten.
Mit dem bundesweiten Mitmachmonat „Rauchfrei im Mai“ setzen das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, die Deutsche Krebshilfe und das IFT-Nord unter der Schirmherrschaft des Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Prof. Dr. Hendrik Streeck, ein starkes Zeichen für Prävention und Gesundheit. Wer sich bis zum 30. April 2026 auf der Website www.rauchfrei-im-mai.de anmeldet und den Monat erfolgreich ohne Nikotin durchhält, hat die Chance auf einen Geldpreis von bis zu 1.000 Euro. Teilnehmende profitieren von täglichen Tipps und Motivationsnachrichten. Der Mitmachmonat setzt bewusst auf den positiven Gruppeneffekt, um die oft schwierige Anfangsphase des Rauchstopps zu erleichtern. Studien zeigen: Wer sich professionelle Unterstützung sucht, erhöht seine Chancen deutlich, dauerhaft mit dem Rauchen aufzuhören.
Mehr erfahren
Hier gibt es mehr Infos
Zur Pressemeldung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)
Zur Mitmachaktion „Rauchfrei im Mai“
Zur IRIS-Onlineberatung zur Unterstützung von Schwangeren bei dem Aufhören mit dem Rauchen
Zur kostenfrei bestellbaren Informationsbroschüre „Rauchfrei in der Schwangerschaft und nach der Geburt“
