Hauptinhalt
Frühzeitig über FSME-Schutzimpfung informieren
11.03.2026
FSME ist die Abkürzung für "Frühsommer-Meningoenzephalitis". FSME-Viren werden in der Regel durch Zeckenstiche übertragen. Sie können Entzündungen des Gehirns, der Gehirnhaut oder des Rückenmarks verursachen. Bei Kindern verläuft eine FSME meist leichter als bei älteren Jugendlichen und Erwachsenen. Aber auch bei Kindern kann die Krankheit schwer verlaufen.
FSME tritt vor allem in Bayern und Baden-Württemberg auf. Laut Robert Koch-Institut ist weiterhin fast ganz Bayern als FSME-Risikogebiet eingestuft. Die einzige Ausnahme ist die unterfränkische Stadt Schweinfurt.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Personen, die sich in FSME-Risikogebieten aufhalten oder dort wohnen, einen Impfschutz gegen FSME als sichersten Schutz vor der Krankheit. Dies gilt für alle, die in der Natur unterwegs sind wie Spaziergänger, Camper, Jogger oder Kinder, die oft im Freien spielen und dort von Zecken gestochen werden können. Auch Stadtparks und Gärten sind Lebensräume für Zecken. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention rät noch ungeimpften Personen, möglichst jetzt mit der Impfserie zu beginnen, um für die diesjährige Zeckensaison einen wirksamen Schutz aufbauen zu können. Für einen vollständigen Schutz sind drei Impfungen nötig. Wer bereits geimpft ist, sollte an die Auffrischungsimpfungen denken.
Kinder können ab dem ersten Geburtstag gegen FSME geimpft werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Kinderärztin beziehungsweise Ihrem Kinderarzt über die Impfung.
