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Internationaler HPV-Tag
04.03.2026
HPV, das Humane Papillomvirus, ist weit verbreitet. Einige HPV-Arten – insbesondere diejenigen, die durch sexuellen Kontakt übertragen werden – können das Risiko für bestimmte Krebsformen, insbesondere Gebärmutterhalskrebs, erhöhen. In Deutschland erkranken laut Robert Koch-Institut jedes Jahr etwa 3.000 Männer und rund 7.450 Frauen an Krebs, der durch HPV-Infektionen bedingt ist. Den größten Anteil hat dabei der Gebärmutterhalskrebs, an dem jährlich etwa 1.400 Frauen in Deutschland sterben.
Der heutige internationale HPV-Tag soll auf das Risiko von Krebserkrankungen durch Humane Papillomviren aufmerksam machen. Eine Impfung senkt das Risiko für HPV-bedingte Krebsarten deutlich. Mit der Impfung wird nicht nur das individuelle Risiko einer späteren Erkrankung deutlich verringert, sondern auch Infektionen bei zukünftigen Sexualpartnerinnen und -partnern. Denn HPV-Infektionen gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt daher die HPV-Impfung für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren. Laut Robert Koch-Institut hatten im Jahr 2024 allerdings nur gut die Hälfte der fünfzehnjährigen Mädchen (55 %) und gut ein Drittel der fünfzehnjährigen Jungen (36 %) einen vollständigen Impfschutz.
Anlässlich des Welt‑HPV‑Tages am 4. März weist das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) auf die Bedeutung der frühen Impfung hin. Das BIÖG bietet auf www.infektionsschutz.de leicht verständliche Informationen rund um die HPV-Impfung – mit einem speziellen Fokus auf die Altersgruppe der Kinder. Zudem klärt das Bundesinstitut mit der Kampagne „Schützen, was wertvoll ist“ gezielt über Mythen über die HPV-Impfung auf und beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Thema.
