„Bundesstiftung Frühe Hilfen“ fördert die Unterstützung junger Familien in schwierigen Lebenslagen

 

Um jungen Eltern den Start ins Familienleben zu erleichtern, bedarf es nach der Geburt eines Kindes manchmal einer geeigneten Unterstützung. Eltern sein ist nicht immer einfach und ruft mitunter auch zwiespältige Gefühle hervor.

Nicht alle Kinder werden in ideale Verhältnisse hineingeboren. Schwierige Schwangerschaften, Erkrankungen, Trennungen, Geldsorgen sowie ein fehlendes familiäres Netzwerk können Eltern bei der Versorgung des Nachwuchses schnell überfordern. Jedes Kind hat jedoch das Recht gesund und gewaltfrei aufzuwachsen.

Das Bundesfamilienministerium hat deshalb die Bundesstiftung Frühe Hilfen auf den Weg gebracht. Die Bundesstiftung fördert mit 51 Millionen Euro jährlich Angebote des präventiven Kinderschutzes. Neben der Förderung von Netzwerken der Frühen Hilfen umfasst dies auch die psychosoziale Unterstützung von Familien. Die Frühen Hilfen sind freiwillige Angebote an werdende Eltern und junge Familien, die aufgrund von unterschiedlichen psychosozialen Belastungen einen erhöhten Beratungs- und Unterstützungsbedarf haben. Zielsetzung ist eine Stärkung der Eltern-Kind-Bindung, das sichere und gesunde Aufwachsen von Kindern und der Schutz vor Gewalt.

Auch im Freistaat Bayern gibt es ein breites Angebot im Bereich Frühe Hilfen. Angefangen bei den Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen über die unterschiedlichsten Angebote der Familienbildung, wie z. B. Familienstützpunkte bis hin zu den Koordinierenden Kinderschutzstellen der Jugendämter oder dem Beratungsangebot für Eltern mit Schreibabys.

Informationen, wie bayernweit Eltern in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt und Netzwerke unter Familien gefördert werden, lesen Sie auf familienland-bayern.de.