Ärzte für Frauenheilkunde
Von
Sandra Eichler
1 Vorsorgeuntersuchungen
Sie als werdende Mutter sollten so früh wie möglich die erste Untersuchung der
Mutterschaftsvorsorge nutzen. Solche Vorsorgeuntersuchungen führen Ärzte für Frauenheilkunde für Sie kostenfrei durch. Anfangs sollten diese Untersuchungen alle vier Wochen, ab der 32. Schwangerschaftswoche alle zwei Wochen erfolgen. Für die Vorsorgeuntersuchungen werden keine Praxisgebühren erhoben (
Mutterschafts-Richtlinien).
2 Mutterpass
Die jeweiligen Befunde der Vorsorgeuntersuchungen trägt der Arzt in den sogenannten
Mutterpass ein, den er Ihnen bei Feststellung der Schwangerschaft aushändigt. Dieses wichtige Dokument sollten Sie ab jetzt immer bei sich haben, so dass notfalls auch ein fremder Arzt sofort einen Überblick hat. Besonders wichtig sind Blutuntersuchungen, Blutdruckmessungen und Ultraschalldiagnostik. Mit Hilfe der Ultraschalluntersuchung kann das ungeborene Kind sozusagen "sichtbar" gemacht werden. Normalerweise sind 3 Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft vorgesehen: Die erste zwischen der 9. und 12. Woche, die zweite zwischen der 19. und der 22. Schwangerschaftswoche und die dritte zwischen der 29. und 32. Woche. Anhand der Ultraschallbilder kann der Arzt kontrollieren, ob alles in Ordnung ist.
3 Wann zum Arzt?
Grundsätzlich gilt, dass Ihr Arzt Ansprechpartner für alle Unsicherheiten ist. Es ist sehr zu empfehlen, regelmäßig zu den Vorsorgeterminen zu gehen. "Außer der Reihe" ist ein Arztbesuch angezeigt,
- wenn ein Infekt vorliegt;
- wenn Sie sich krank fühlen;
- wenn irgendetwas Ihnen große Angst oder große Sorgen bereitet;
- wenn Sie Kreislaufprobleme haben;
- wenn Blutungen auftreten;
- wenn Sie Rückenschmerzen haben.
4 Weitere Informationen
Weitere gynäkologische Sprechstunden werden angeboten an den
Krankenhäusern mit Entbindungsmöglichkeiten.
Die
Ambulanz für Frauen mit Behinderung am Klinikum Dachau - Frauenklinik bietet die Möglichkeit einer umfassenden und fachkundigen gynäkologischen Untersuchung und Behandlung.



