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Aktuelles zum Thema
Lebensmittel Muttermilch
Das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit veranstaltet am 08. Dezember...
Sendung des Bayerischen Rundfunks - Bayern2-Radio zu "Muttermilch - ein menschlicher Zaubertrank!"
Die Ausgabe vom 04.05.2011, der Bayern2-Sendung "IQ - Wissenschaft und Forschung" ("Stillsignale...
Säuglingsernährung und Stillen - Handlungsempfehlungen
Zum ersten Mal haben sich Fachleute unterschiedlicher Fachrichtungen auf gemeinsame...
Stillen. Einfach Gut - Fragen zum Stillen
Eine Zusammenfassung der Fragen/Antworten, die während der Aktionswoche der Bundeszentrale für...
Weltstillwoche - Empfehlungen zum Stillen
Vom 28.09. mit 04.10. findet die "Weltstillwoche" unter dem Motto "Stillen ist lebenswichtig! –...
Stillen
Von
Nicole Hecker
1 Muttermilch ist das ideale Nahrungsmittel für den Säugling
Muttermilch ist
- immer frisch, richtig temperiert, richtig zubereitet,
- hygienisch (Flaschen, Sauger, zusätzlicher Aufwand entfallen),
- praktisch (weil immer verfügbar), kostet nichts und
- an die kindlichen Bedürfnisse angepasst und liefert dem Baby, die für Wachstum und gesunde Entwicklung wichtigen Nährstoffe.
Das Stillen wirkt sich positiv auf die Gesundheit der Mutter aus. Stillen kann die Uterusrückbildung nach der Geburt fördern und zur Risikominderung für Brust- und Eierstockkrebs beitragen.
Der Säugling
- erhält spezielle Abwehrstoffe und ist weniger krankheitsanfällig,
- kann nicht überfüttert werden,
- bekommt eine optimale Vorbeugung vor Allergien und
- spürt Geborgenheit
Wegen dieser vielen Vorteile wird beinahe immer empfohlen, zu stillen. Auch Teilstillen ist wertvoll.
DENNOCH: Wenn Sie sich bewusst gegen das Stillen entschieden haben, waren sicherlich gute Gründe hierfür ausschlaggebend. Ob Sie eine gute Mutter sind, hängt nicht davon ab, ob Sie stillen oder nicht!
2 Stillberatung / Stillvorbereitung
Information und Beratung bieten unter anderem:
- Ihr(e)
Frauenarzt/-ärztin
Hebammen
Krankenhäuser mit Geburtshilfeabteilungen
Geburtshäuser
Institutionen mit Einzel- und Gruppenangeboten
3 Stillpausen
Im Arbeitsprozess sind Sie als stillende Mutter besonders geschützt. Sie dürfen mit bestimmten Gefahrenstoffen nicht arbeiten, nicht zu Akkord- und Fließbandarbeiten herangezogen und mit bestimmten, körperlich schweren oder belastenden Arbeiten nicht beschäftigt werden. Die Zeit zum Stillen ist durch das
Mutterschutzgesetz gesichert: mindestens zweimal täglich eine halbe Stunde oder einmal pro Tag eine Stunde. Bei einer zusammenhängenden Arbeitszeit von mehr als acht Stunden können Sie zweimal eine Stillzeit von mindestens 45 Minuten oder, wenn in der Nähe der Arbeitsstätte keine Stillgelegenheit vorhanden ist, einmal eine Stillzeit von mindestens 90 Minuten beanspruchen. Die Arbeitszeit gilt dann als zusammenhängend, wenn Sie nicht durch eine Ruhepause von mindestens zwei Stunden unterbrochen wird. Ein Verdienstausfall darf durch die Stillzeit nicht eintreten. Die Stillzeit darf auch nicht vor- oder nachgearbeitet und nicht auf die festgesetzten Ruhepausen angerechnet werden.
Weitere Informationen zum Thema Stillpausen während einer beruflichen Tätigkeit gibt das zuständige
Gewerbeaufsichtsamt an der jeweiligen Bezirksregierung.
4 Weitere Informationen
Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen
Berufsverband deutscher Laktationsberaterinnen
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) (Tipps für Stillende)
Stillen - der beste Start ins Leben
(Deutsche Liga für das Kind in Familie und Gesellschaft e.V. und Nationale Stillkommission)
La Leche Liga
Stillgruppen.de - private Internetseite
Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Handlungsempfehlungen zur Säuglingsernährung und zur Ernährung der stillenden Mutter - Netzwerk "Gesund ins Leben - Netzwerk Junge Familie" - Monatsschrift Kinderheilkunde 2010
Darüber hinausgehende Ernährungstipps für den Säugling bzw. die Schwangere finden Sie unter
Ernährungsberatung.




