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Kinder mit Behinderung

Überlegungen von Eltern vor und nach der Geburt eines behinderten Kindes
Startet den Datei-DownloadKinder mit Behinderung

03.12. - Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

Über Veranstaltungen zum jährlichen Aktionstag informiert Sie Ihr Gesundheitsamt vor Ort

Aktuelles zum Thema

03.11.11 13:51

Auffälliger Befund bei Pränataldiagnostik - Medienpaket der BZgA erweitert

Eine Befundabweichung bei der vorgeburtlichen Untersuchung ist für viele werdende Eltern - und auch...

06.07.11 14:58

Schwangerschaft und Alkohol - FASD-Fachtagung

Viele Eltern von Kindern mit einer Alkoholschädigung würden die Uhr gerne auf die Zeit vor der...

04.04.11 09:59

Jetzt per Newsletter - Schwangerschaftsbegleiter und Elternbriefe

Virtuelle Begleiter durch die Zeit der Schwangerschaft und die ersten Lebensjahre bietet die...

11.02.11 10:17

Präimplantationsdiagnostik - Ringen um Zulassung

Haben Paare, in deren Familien Erbkrankheiten vorkommen, ein Recht auf ein eigenes, gesundes...

18.01.11 15:32

Symposium "Gen und Psyche - Vernunftehe oder Partnerschaft"

Der Verein "Psychosoziale Aspekte der Humangenetik (vpah) e.V." veranstaltet am 16.03.2011 in...

30.06.10 16:08

Leitfaden "Psychosoziale Beratung bei pränataler Diagnostik"

Über zentrale Bausteine gelingender psychosozialer Beratung bei pränataler Diagnostik informiert...

02.02.10 15:50

Schlechte Nachrichten nach vorgeburtlicher Untersuchung? - Begleitschrift für Eltern

Die Broschüre des "Vereins psychosoziale Aspekte der Humangenetik e.V." richtet sich an Frauen und...

21.01.10 11:19

Das andere Wunschkind - Broschüre für Eltern, die ein Kind mit Handicap erwarten

Behinderte oder chronisch kranke Kinder sind wie andere Kinder auch. Zusätzlich haben sie – aber...

20.04.09 13:51

Kinder mit Behinderung - ein erster Überblick im Leistungsrecht

Die vielfältigen Leistungen für behinderte Kinder und ihre Familien sind bedauerlicherweise nicht...

20.04.09 13:41

Frühgeborene Kinder - bundesweite Studie

Eine groß angelegte Studie in Niedersachsen, bei der frühgeborene Kinder nach sechs Monaten, zwei,...

Frühförderung

Von Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-MailAngelika Hilscher

1 Einleitung

Vielleicht haben Sie durch sorgfältige Beobachtung des Verhaltens und der Entwicklungsfortschritte Ihres Kindes den Eindruck, dass hier "irgendetwas nicht stimmt". In dieser Zeit der Unsicherheit tauchen für manche Eltern Fragen auf, wie z.B.:

  • Ist mein Kind etwa in seiner Entwicklung verzögert?
  • Ist eine Ursache hierfür womöglich eine chronische Erkrankung oder eine Behinderung?
  • Ist die Sprache meines Kindes altersgemäß?

Hier können Ansprechpartner weiterhelfen, die über qualifizierte Kenntnisse und ein großes Spektrum an Erfahrungen über Entwicklungsprozesse und Fördermöglichkeiten verfügen.

Frühförderung richtet sich an Säuglinge, Klein- und Kindergartenkinder, die in ihrer Entwicklung gefährdet, von einer Behinderung bedroht oder behindert sind. Das Angebot beinhaltet eine gezielte Diagnostik, eine fachgerechte Therapie und Förderung der Kinder, eine eingehende Beratung der Eltern und eine engagierte Begleitung und Unterstützung der Familien. Medizinische, pädagogische und psychologische Fachkräfte arbeiten eng untereinander und mit der Familie zusammen.

2 Organisationsformen

2.1 Kinder- und Jugendarzt

Je früher eine Beeinträchtigung festgestellt wird, desto besser sind die Behandlungschancen. Nutzen Sie deshalb die kostenfreien Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterVorsorgeuntersuchungen.

2.2 Sozialpädiatrische Zentren (SPZ)

Sozialpädiatrische Zentren sind spezialisierte Einrichtungen der ambulanten Krankenversorgung zur Untersuchung und Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Sie dienen der multidisziplinären Diagnostik, Therapieplanung und Therapie und arbeiten ausschließlich auf Überweisung der niedergelassenen Vertragsärzte, v.a. der Ärzte für Kinder- und Jugendmedizin. Schwerpunkte werden in der medizinischen und psychologischen Diagnostik und der medizinischen Behandlung von Krankheiten gesehen, welche Entwicklungsstörungen, Behinderungen, Verhaltensauffälligkeiten oder seelische Störungen mit sich bringen können.

2.3 Frühförderstellen

Die regionalen Frühförderstellen sind Ansprechpartner "vor Ort". Sie unterstützen Kinder, die in ihrer kognitiven, motorischen, sprachlichen oder psycho-emotionalen Entwicklung auffällig sind und deshalb einer besonderen Förderung bedürfen. Schwerpunkte werden in der Beratungstätigkeit und der sonder-, heil- und sozialpädagogischen Arbeit gesehen. Bei der "mobilen Frühförderung" erfolgt die Hilfe bei der Familie zu Hause.

2.4 Heilpädagogische Kindergärten / SVE - Schulvorbereitende Einrichtungen

Diese Kindergärten werden auch schulvorbereitende Einrichtungen (SVE) genannt. Zielvorstellung ist es, die Schulbereitschaft und -fähigkeit zu fördern.

2.5 Kindergärten mit "integrativen Gruppen"

Zunehmend bieten nicht nur Sonderkindergärten, sondern auch die "üblichen" Kindergärten die Möglichkeit, Kinder mit Behinderung aufzunehmen.

3 Interdisziplinäre Arbeitsweise

In den meisten Einrichtungen werden die Kinder von einem interdisziplinär arbeitenden Team, wie z.B. Heilpädagogen, Erzieher, Sonderpädagogen, Psychologen, Logopäden, Ergotherapeuten, betreut. Die heilpädagogische Behandlung beinhaltet die Schulung in den Bereichen der Wahrnehmung, Bewegung, Denken, Sprechen, Emotionalität, Motivation und Sozialverhalten. Heilpädagogik ist jedoch keine Kassenleistung. Die Behandlung wird von den Eltern oder von der Sozial- oder Jugendhilfe finanziert.

4 Selbsthilfegruppen

Die Möglichkeit, sich mit anderen betroffenen Eltern von entwicklungsauffälligen oder chronisch kranken Kindern zu treffen, sich auszutauschen, sich zu informieren und sich gegenseitig zu motivieren und zu helfen, bieten z.B. regionale Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterSelbsthilfegruppen an.

5 Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern

Das Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterNetzwerk ist ein Zusammenschluss von Mädchen und Frauen mit unterschiedlicher Behinderung - unabhängig von Nationalität oder Religion. Zielvorstellung ist es, sich gegenseitig Unterstützung zu bieten sowie individuelle und gesellschaftliche Voraussetzungen zu schaffen, damit Mädchen und Frauen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben führen können. Selbstverständlich steht in diesem Zusammenhang das Netzwerk auch schwangeren Frauen mit Behinderung als Ansprechpartner zur Verfügung.

6 Weitere Informationen

Broschüre
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster"Gewusst wo - Erste Orientierung im Leistungsrecht für Kinder mit Behinderung und ihre Familien". Zu bestellen bei der Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V.

 
 

Kein Internetangebot kann eine individuelle Beratung ersetzen. Vermeiden Sie, aus Unkenntnis Sozialleistungen nicht zu beantragen oder Entscheidungen mit negativen Auswirkungen zu treffen. Lassen Sie sich beraten! Eine Beratungsstelle finden Sie in Ihrer Nähe.

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Letzte Aenderung: 12.01.2012