Finanzielle Leistungen und Hilfen

 

Abhängig von der jeweiligen Lebenssituation können unterschiedliche staatliche Unterstützungsangebote in Frage kommen. Die zuständigen Behörden stellen Art, Umfang und Anspruchsberechtigungen sowie weitere Informationen auf ihren Internetseiten dar.
Die Beratungsangebote der Behörden können von Jedem genutzt werden.

Arbeitslosengeld

Arbeitnehmer, die vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen oder nur geringfügig beschäftigt sind und eine Tätigkeit als Arbeitnehmer ausüben wollen und können, in betrieblicher Berufsbildung Beschäftigte und Heimarbeiter bis zur maßgeblichen Altersgrenze können Anspruch auf Hilfen bei Arbeitslosigkeit haben.

Ausführliche Informationen zum Arbeitslosengeld gibt es bei der
Bundesagentur für Arbeit

Arbeitslosengeld II (ALG II)

Die Grundsicherung für Arbeitssuchende wird im Volksmund auch als Hartz IV bezeichnet. Sie dient der Sicherung des Lebensunterhalts für erwerbsfähige Hilfebedürftige ab dem 15. Lebensjahr bis zur maßgeblichen Altersgrenze mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland, die ihren und den Lebensunterhalt ihrer Familie nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften und Mitteln bestreiten können.

Ausführliche Informationen zum Arbeitslosengeld II gibt es bei der
Bundesagentur für Arbeit.

Mutterschaftsgeld

Gesetzlich krankenversicherte Frauen, die bei Arbeitsunfähigkeit Anspruch auf Krankengeld haben, erhalten in der Zeit des Mutterschutzes in der Regel Mutterschaftsgeld. Beantragt werden kann das Mutterschaftsgeld bei der eigenen Krankenkasse. In anderen Fällen ist das Bundesversicherungsamt zuständig.

Ausführliche Informationen zum Mutterschaftsgeld gibt es beim Familienwegweiser des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Auch hier gibt es Informationen zum Mutterschaftsgeld:
Bundesversicherungsamt

Betreuungsgeld - Aktueller Hinweis

 

Am 21.07.2015 hat das Bundesverfassungsgericht das Betreuungsgeldgesetz wegen fehlender Gesetzgebungskompetenz des Bundes für nichtig erklärt. Diese Entscheidung ist für Behörden und Gerichte bindend. Dies bedeutet, dass es für die Bewilligung des Bundesbetreuungsgeldes keine gesetzliche Grundlage mehr gibt.
Familien, die bereits Betreuungsgeld erhalten, können die Leistung weiter beziehen und müssen nichts zurückzahlen. Für sie gilt der sogenannte Bestandsschutz. Das heißt, dass sie das Betreuungsgeld auch für die gesamte Dauer der Bewilligung erhalten werden. Wird für das Kind eine öffentlich geförderte Betreuung in Anspruch genommen, besteht weiterhin die Verpflichtung, dies unverzüglich der zuständigen Regionalstelle mitzuteilen.
Die Bayerische Staatsregierung hat angekündigt, das Betreuungsgeld als eigene Landesleis-tung fortzuführen. Ein Landesbetreuungsgeldgesetz wird zeitnah auf den Weg gebracht.
Bei Fragen können Sie sich an das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) wenden: Telefonnummer 0931 32090929 (Montag bis Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr)

Sozialhilfe

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Sozialhilfe erhalten nicht erwerbsfähige Personen, wenn der Bedarf zum Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln gedeckt werden kann.
Zuständig sind die Sozialhilfeverwaltungen bei den Landratsämtern, kreisfreien Städten und Bezirken. Eine Übersicht der Landratsämter sowie aller Behörden und deren Leistungen in Bayern finden Sie im Bayerischen Behördenwegweiser.

Detaillierte Informationen zur Sozialhilfe gibt es in der
Sozialfibel des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration (auch zum Bestellen, kostenlos).

Unterhalt und Unterhaltsvorschuss

Bei Verwandtschaftsverhältnissen innerhalb der Familie bestehen gewisse Unterhaltspflichten. Diese gelten grundsätzlich auch nach einer Trennung oder Scheidung sowie für nicht verheiratete Eltern.
Es gibt verschiedene Unterhaltsformen, zu denen Sie im Folgenden ausführliche Informationen auf den Seiten der Fachbehörden finden:

Im Familienwegweiser des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finden Sie alle wichtigen Informationen.

Ausführliche Informationen bietet auch die Sozialfibel des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. Die Sozialfibel kann auch kostenlos bestellt werden.

Wohngeld

Wohngeld wird Anspruchsberechtigten als Zuschuss zu den Aufwendungen für den selbst genutzten Wohnraum geleistet.

Ausführliche Informationen zum Wohngeld finden Sie in der Sozialfibel des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. 

BAföG

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz regelt die staatliche Unterstützung von Schülern und Studenten in Deutschland. Diese haben die Möglichkeit, eine monatliche finanzielle Unterstützung in Darlehensform zu erhalten.
Ausführliche Informationen zum BAföG bietet das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

 Hilfe für Schwangere in Not

Die bayerische "Landesstiftung Hilfe für Mutter und Kind" unterstützt schwangere Frauen in finanziellen Notlagen.

Für Schwangere besteht die Möglichkeit, ergänzende finanzielle Leistungen zu erhalten. Das Einkommen darf dabei bestimmte Grenzen nicht überschreiten.
Die Leistungen können für einen längeren Zeitraum gewährt werden, der 36 Monate nicht übersteigen soll. Vorraussetzungen für die Leistungen der Landesstiftung sind die bestehende Schwangerschaft (ärztliches Attest oder Mutterpass muss vorgelegt werden), der Hauptwohnsitz in Bayern, eine bestehende (finanzielle) Notlage und die Bereitschaft, eine persönliche Beratung anzunehmen.

Detaillierte Informationen erhalten Sie auf der Seite des
Zentrum Bayern Familie und Soziales.

Ein Anspruch auf die Leistungen der "Landesstiftung Hilfe für Mutter und Kind“ besteht nicht, es handelt sich um eine freiwillige Leistung.
Der Antrag muss vor der Geburt des Kindes bei den Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen in Bayern gestellt werden.

 

Weiterführende Informationen

Zusätzliche Informationen

Baby-Timer

Alle wichtigen Termine im Blick: Vom Beginn der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahr Ihres Kindes. Zum Baby-Timer

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Elternbriefe

Infos zu den Elternbriefen www.elternbriefe.bayern.de