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RSS - was ist das?

Ähnlich einem Nachrichtenticker (für Ihren PC) bietet RSS (Really Simple Syndication; bedeutet in etwa "wirklich einfache Verbreitung") die Möglichkeit bestimmte Inhalte einer Website, wie z.B. aktuelle Nachrichten/Mitteilungen in Form eines RSS-Feeds an Interessenten "zuzustellen". Dazu muß lediglich das RSS-Feed mit Hilfe eines Browsers (Im Microsoft Internet Explorer ab Version 7.0, Firefox ab Version 2.0, Opera ab Version 8 ist ein Reader integriert.), oder eines so genannten Feed-Readers abonniert werden. Danach werden die abonnierten Inhalte automatisch übermittelt, ohne die Website nochmals zu besuchen. Links: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rss-verzeichnis.de; Artikel von techfacts.net Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster"RSS - Was genau ist das eigentlich?"

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Von wegen skandalös - Jugendsexualität 2010

Verantwortungsbewusster - sicherer - später, so zeichnet die aktuelle Studie "Jugendsexualität 2010" die sexuellen Aktivitäten junger Menschen (14 bis 17 Jahre) im Vergleich zur Erhebung im Jahr 2005. Eigentlich nichts Überraschendes wenn wir Kolleginnen und Kollegen, die im Bereich Sexualpädagogik tätig sind, fragen. Aber eben so gar nicht passend zu den zumeist wilden Berichten mancher Medien über die "Generation Porno".

Mehr als ein Drittel der Jugendlichen hatten bis zum Alter von 17 Jahren noch keinen Geschlechtsverkehr. Die oft in Medien gebrachte Behauptung, "junge Menschen hätten immer früher Sex" stimmt nicht.
Das Verhütungsverhalten wird dabei zunehmend besser. Nur acht Prozent der Befragten gaben an, beim ersten Mal nicht verhütet zu haben (1980: 20 Prozent). Das Kondom ist dabei nach wie vor die Nummer Eins; mit zunehmender sexueller Aktivität verwenden viele dann häufiger die Pille.
Eltern sind für deutsche Jugendliche wichtige Ansprechpartner; 69 Prozent der Mädchen und 58 Prozent der Jungen sprechen mit ihren Eltern über Verhütung. Für Jugendliche mit Migrationshintergrund ist hingegen die Schule der wichtigste Aufklärungsort.
Leider sind den Jugendlichen auch sexuelle Gewalterfahrungen nicht unbekannt. 13 Prozent der deutschen Mädchen und 19 Prozent der Mädchen mit Migrationshintergrund berichten, dass sie sich gegen sexuelle Übergriffe oder Gewalt zur Wehr setzen mussten. Bei den Jungen sind dies ein bzw. drei Prozent.

Einen bescheidenen Teil zu diesen positiven Ergebnissen tragen auch die sexualpädagogischen Angebote und Veranstaltungen der Schwangerschaftsberatungsstellen bei.

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterStudie "Jugendsexualität 2010" - Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterLoveline.de - Internetangebot für Jugendliche der BZgA

Informationen über familien- und sexualpädagogische Konzepte der Beratungsstellen finden Sie in unserem Beitrag Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterFamilien- und Sexualpädagogik.

 

07.09.2010 06:59 Alter: 2 Jahre
 
 

Kein Internetangebot kann eine individuelle Beratung ersetzen. Vermeiden Sie, aus Unkenntnis Sozialleistungen nicht zu beantragen oder Entscheidungen mit negativen Auswirkungen zu treffen. Lassen Sie sich beraten! Eine Beratungsstelle finden Sie in Ihrer Nähe.

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Letzte Aenderung: 13.03.2012