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RSS - was ist das?

Ähnlich einem Nachrichtenticker (für Ihren PC) bietet RSS (Really Simple Syndication; bedeutet in etwa "wirklich einfache Verbreitung") die Möglichkeit bestimmte Inhalte einer Website, wie z.B. aktuelle Nachrichten/Mitteilungen in Form eines RSS-Feeds an Interessenten "zuzustellen". Dazu muß lediglich das RSS-Feed mit Hilfe eines Browsers (Im Microsoft Internet Explorer ab Version 7.0, Firefox ab Version 2.0, Opera ab Version 8 ist ein Reader integriert.), oder eines so genannten Feed-Readers abonniert werden. Danach werden die abonnierten Inhalte automatisch übermittelt, ohne die Website nochmals zu besuchen. Links: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rss-verzeichnis.de; Artikel von techfacts.net Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster"RSS - Was genau ist das eigentlich?"

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Agenda 2010 und die Realität der Hartz IV-Empfänger

Der größte Teil der Menschen, die Hartz IV beziehen, sind Alleinerziehende und/oder Geringverdiener, die ergänzend zu ihrem Einkommen noch Arbeitslosengeld II bekommen.
Nach einem Bericht des Magazins "Spiegel" vom 29.03.2010 erhalten 40% der Alleinerziehenden Arbeitslosengeld II, das betrifft 660. 000 Mütter oder Väter und insgesamt ca. 1 Million Kinder.

Oft sind es Frauen, die alleinerziehend sind und zudem noch gering qualifiziert. Sie finden oft gar keine Arbeit, da sich die Betreuungszeiten von Krippe, Kindergarten und Hort nicht mit den Arbeitszeiten decken. Finden sie trotz allem Arbeit, dann ist diese oft nicht gut bezahlt und die Familie wiederum von Arbeitslosengeld II abhängig. Nicht wenige allein erziehende Frauen arbeiten 38,5 Stunden pro Woche für knapp tausend Euro netto und haben mit Unterhalt und Kindergeld nicht viel mehr, als wenn sie nur von Arbeitslosengeld II leben würden.  Immer wieder ist die bessere Qualifizierung von allein erziehenden Frauen Thema in der sozialpolitischen Debatte. Doch bisher sind die Angebote in Bezug auf qualifizierte Teilzeitaus- bzw. -weiterbildungen sehr gering und nicht selten landen diese Frauen in einer Weiterbildung zur Kinderpflegerin, Altenpflegehelferin oder Hauswirtschafterin. Damit haben sie zwar verhältnismäßig gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, allerdings werden diese Berufe teilweise so schlecht bezahlt, dass die Sicherung des Lebensunterhaltes nicht gewährleistet ist.

Fördern und Fordern heißt der Slogan im Sozialgesetzbuch II - doch es scheint, als wäre der Staat bisher seiner gesetzlichen Verpflichtung zu "Fördern" unzureichend nachgekommen. Es ist daher dringend notwendig, Frauen den Zugang zu Qualifizierungsmaßnahmen zu ermöglichen, die sie langfristig befähigen, ihren Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln zu bestreiten.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie in den Beiträgen  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterArbeitslosengeld II und  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterAlleinerziehend.

21.04.2010 13:06 Alter: 2 Jahre
 
 

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Letzte Aenderung: 28.07.2010