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RSS - was ist das?
Ähnlich einem Nachrichtenticker (für Ihren PC) bietet RSS (Really Simple Syndication; bedeutet in etwa "wirklich einfache Verbreitung") die Möglichkeit bestimmte Inhalte einer Website, wie z.B. aktuelle Nachrichten/Mitteilungen in Form eines RSS-Feeds an Interessenten "zuzustellen". Dazu muß lediglich das RSS-Feed mit Hilfe eines Browsers (Im Microsoft Internet Explorer ab Version 7.0, Firefox ab Version 2.0, Opera ab Version 8 ist ein Reader integriert.), oder eines so genannten Feed-Readers abonniert werden. Danach werden die abonnierten Inhalte automatisch übermittelt, ohne die Website nochmals zu besuchen. Links:
www.rss-verzeichnis.de; Artikel von techfacts.net
"RSS - Was genau ist das eigentlich?"
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Medienkampagnen gegen Alkohol in der Schwangerschaft
Mit der Mitte April gestarteten Kampagne "0,0 Promille" starten die Stiftung für das behinderte Kind und der Deutsche Brauer Bund eine Informationsoffensive gegen Alkoholkonsum in der Schwangerschaft. Unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und mit fachlicher Unterstützung von Prof. Dr. Dudenhausen, Direktor der Kliniken für Geburtsmedizin an der Charité will man über die drohenden lebenslangen Folgen des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft aufklären. Informationsmaterialien sollen demnächst in Frauenarztpraxen und Apotheken zur Verfügung stehen.
Bereits Anfang April ging die Stiftung für das behinderte Kind zusammen mit dem Spirituosenhersteller Pernod Ricard mit der Kampagne "Mein Kind will keinen Alkohol" an die Öffentlichkeit. Neben Prof. Dr. Dudenhausen setzen sich ferner einige Prominente, wie Bettina Wulff, die Frau des niedersächsischen Ministerpräsidenten, Silvana Koch-Merin, Franziska Kuppe, Liz Baffoe und Silvia Incardona gemeinsam gegen Alkohol in der Schwangerschaft ein.
Hintergrund:
Jährlich werden in Deutschland zwischen 3.000 und 4.000 Kinder mit schweren körperlichen und geistigen Defiziten geboren, weil ihre Mütter während der Schwangerschaft Alkohol konsumierten. Das "Fetale Alkohol Syndrom (FAS)" ist damit die häufigste Ursache für eine angeborene körperliche und geistige Behinderung von Kindern.
Unbeschadet dieses unterstützungswürdigen Engagements der Alkoholindustrie darf man nicht außer Acht lassen, dass andererseits mit Alkoholwerbung gezielt und massiv insbesondere auf die Gruppe der jugendlichen Konsumenten eingewirkt wird. Eine von der DAK in Auftrag gegebene und vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT Nord) durchgeführte Studie (veröffentlicht im März 2009) belegt den starken Zusammenhang zwischen Alkoholwerbung und dem Alkoholkonsum junger Menschen. Alkoholwerbung beeinflusst die Einstellung zu Alkohol sowie das spätere Trinkverhalten. Dies bekräftigte auch die damalige Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing. Die besondere Verantwortung, die seitens der Industrie immer gerne besonders hervorgehoben wird, vermisst man in diesem Zusammenhang.
Kampagne "0,0 Promille" =
Kampagne "Mein-Kind-will-keinen-Alkohol" =
Weitere Informationen zum Thema finden Sie in unserem Beitrag
Schwangerschaft und Alkohol.




