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Ministerin würdigt die Arbeit der staatlich anerkannten Beratungsstellen

Die Pressemitteilung von Familienministerin Stewens vom 12.05.2005 im Wortlaut:

Familienministerin Stewens: 71.514 Beratungen im Jahr 2004 bei den 120 staatlich anerkannten Schwangerenberatungsstellen

"Im Bundesvergleich sind die Zahlen der Schwangerschaftsabbrüche in Bayern auch weiterhin mit am niedrigsten. Dazu trägt insbesondere die qualifizierte Beratung in den staatlich anerkannten Schwangerenberatungsstellen bei. Allein im vergangenen Jahr fanden dort 21.910 Frauen in Konfliktsituationen Rat und Hilfe. Angesichts von 15.996 Schwangerschaftsabbrüchen im vergangenen Jahr konnte damit mehr als jeder vierten Frau eine Perspektive für ein Leben mit ihrem Kind eröffnet werden". Diese Zahlen gab Bayerns Familienministerin Christa Stewens heute in München bekannt.
Insgesamt waren es 71.514 Fälle, in denen die 120 staatlich anerkannten Schwangerenberatungsstellen in Bayern im vergangenen Jahr mit Rat und Hilfe zur Seite stehen konnten, 772 oder 1,1 Prozent mehr als im Jahr 2003. "Die Zahlen in der Schwangerenberatung steigen kontinuierlich an - sowohl in der allgemeinen Beratung als auch in der Konfliktberatung sowie in der sonstigen Beratung. Dies zeigt, wie wichtig die persönliche Unterstützung während einer Schwangerschaft ist und wie gut das Angebot der anerkannten Schwangerenberatungsstellen in den Landratsämtern und kreisfreien Städten sowie von den freien Trägern wie Donum vitae in Bayern e.V., der Diakonie, Frauen beraten e.V. und Pro familia angenommen wird", sagte Stewens.
"Auch nach der Geburt des Kindes dürfen wir die Mütter nicht alleine lassen. Erfreulich ist, dass auch die Beratungsangebote nach der Geburt zunehmend in Anspruch genommen werden. Die Zahl der Beratungen für nichtschwangere Frauen und allein beratene Männer ist 2004 von 20.348 im Jahr 2003 um 2,6 Prozent auf 20.876 gestiegen", erklärte die Ministerin.
Wichtig für die Entscheidung der werdenden Mutter seien neben der persönlichen Begleitung und Unterstützung aber auch finanzielle Hilfen. "Es freut mich sehr, dass die Landesstiftung 'Hilfe für Mutter und Kind' im vergangenen Jahr etwa 20.000 Frauen mit rund 17,5 Millionen Euro individuell unterstützen konnte", sagte Stewens. Die Stiftung hilft seit über 27 Jahren schwangeren Frauen in Not und hat dabei insgesamt 360,5 Millionen Euro ausgereicht. Die Hilfen reichen von Babyausstattung über Einrichtungs- und Haushaltsgegenstände bis hin zur Finanzierung einer Haushaltshilfe im Einzelfall. Darüber hinaus unterstützt die Stiftung kinderreiche Familien und allein Erziehende, die unverschuldet in Not geraten sind.

20.05.2005 14:52 Alter: 7 Jahre
 
 

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Letzte Aenderung: 28.07.2010