Sie sind hier: Start / Aktuell: Detailansicht
Schrift:

Alle Beiträge

Eine zeitlich geordnete Liste aller "Aktuell"-Beiträge Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterfinden Sie hier.

Aktuell-Beiträge abonnieren

Auf dem Laufenden bleiben! Unsere Kurzbeiträge können Sie auch als Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterRSS-Feed abonnieren und in einem Feedreader lesen (z.B. Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterGoogle-Reader, Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterFeedReader etc.)

RSS - was ist das?

Ähnlich einem Nachrichtenticker (für Ihren PC) bietet RSS (Really Simple Syndication; bedeutet in etwa "wirklich einfache Verbreitung") die Möglichkeit bestimmte Inhalte einer Website, wie z.B. aktuelle Nachrichten/Mitteilungen in Form eines RSS-Feeds an Interessenten "zuzustellen". Dazu muß lediglich das RSS-Feed mit Hilfe eines Browsers (Im Microsoft Internet Explorer ab Version 7.0, Firefox ab Version 2.0, Opera ab Version 8 ist ein Reader integriert.), oder eines so genannten Feed-Readers abonniert werden. Danach werden die abonnierten Inhalte automatisch übermittelt, ohne die Website nochmals zu besuchen. Links: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rss-verzeichnis.de; Artikel von techfacts.net Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster"RSS - Was genau ist das eigentlich?"

Aktuell: Detailansicht

Papst Benedikt XVI.: Keine Abgabe von Abtreibungsmitteln

Auf dem am 28.10.2007 in Rom stattgefundenen Weltkongress katholischer Apotheker appellierte der Papst an die Teilnehmer, keine Medikamente abzugeben, die eindeutig unmoralische Ziele haben, wie z.B. Abtreibung oder Sterbehilfe. Hier könne der Staat keine Mitwirkung verlangen. Auch die "Pille danach" sei hierunter zu verstehen.
Seinen Aufruf, die Herausgabe derartiger Medikamente aus Gewissensgründen zu verweigern erweitert der Papst noch durch den Hinweis, Apothekern komme auch eine erzieherische Aufgabe zu, indem sie ihre Kunden auf die ethischen Folgen der Verwendung einiger Medikamente hinweisen.

Bereits in der katholischen Apothekerschaft ist diese Haltung umstritten. Einen Aufschrei allerdings gab es bei den staatlichen italienischen Stellen, die darauf verwiesen, dass ethisch bedenkliche Präparate bereits von den zuständigen behördlichen Stellen vor Einführung entsprechend geprüft werden. Zum anderen seien Apotheken zwar private Betriebe, erfüllten aber eine öffentliche Aufgabe. Daher sei Ihnen die Verweigerung der Ausgabe von verordneten Medikamenten nicht gestattet.

Die "Pille danach" verhindert, dass sich eine befruchtete Eizelle in die Gebärmutter einnisten kann.
Die katholische Kirche definiert dies als Abtreibung, da sich der Prozess des Lebens in Gang gesetzt hat und der Mensch das weitere Geschehen durch sein Handeln unterbindet. Leben beginne mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle.
Mediziner verweisen auf den Umstand, dass eine Vielzahl von befruchteten Eizellen sich nicht einniste. Juristisch betrachtet handelt es sich bei Verwendung der "Pille danach" nicht um einen Schwangerschaftsabbruch. Dieser Umstand ist juristisch dann erfüllt, wenn ein bereits eingenisteter Embryo durch Menschenhand mit Gewalt wieder entfernt wird.

Mehr zum Thema "Pille danach" finden Sie in unserem Beitrag  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterNotfallverhütung.

05.11.2007 13:32 Alter: 3 Jahre
 
 

Kein Internetangebot kann eine individuelle Beratung ersetzen. Vermeiden Sie, aus Unkenntnis Sozialleistungen nicht zu beantragen oder Entscheidungen mit negativen Auswirkungen zu treffen. Lassen Sie sich beraten! Eine Beratungsstelle finden Sie in Ihrer Nähe.

 del.icio.us Mister Wong google.com hype it! addthis.com
Letzte Aenderung: 28.07.2010