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RSS - was ist das?

Ähnlich einem Nachrichtenticker (für Ihren PC) bietet RSS (Really Simple Syndication; bedeutet in etwa "wirklich einfache Verbreitung") die Möglichkeit bestimmte Inhalte einer Website, wie z.B. aktuelle Nachrichten/Mitteilungen in Form eines RSS-Feeds an Interessenten "zuzustellen". Dazu muß lediglich das RSS-Feed mit Hilfe eines Browsers (Im Microsoft Internet Explorer ab Version 7.0, Firefox ab Version 2.0, Opera ab Version 8 ist ein Reader integriert.), oder eines so genannten Feed-Readers abonniert werden. Danach werden die abonnierten Inhalte automatisch übermittelt, ohne die Website nochmals zu besuchen. Links: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rss-verzeichnis.de; Artikel von techfacts.net Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster"RSS - Was genau ist das eigentlich?"

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Kinderwunsch bei HIV-Infektion

Nach den heutigen medizinischen Standards ist eine Schwangerschaft bei HIV-infizierten Frauen durchaus vertretbar.
Derzeit liegt das Risiko einer Infektion für das Kind bei unter zwei Prozent. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind innerhalb weniger Jahre als Halbwaise aufwachsen muss, ist fast gegen Null gesunken. Inzwischen wird aufgrund moderner Behandlungsmethoden die HIV-Infektion als chronische Erkrankung betrachtet, mit der sich 30 Jahre und länger leben lässt.

Es gibt allerdings gewisse Einschränkungen, die bei Kinderwunsch bzw. einer Schwangerschaft einer HIV-infizierten Frau beachtet werden müssen.
Um den Partner nicht zu gefährden, kann das Kind nicht auf natürlichem Weg gezeugt werden. Experten raten zur künstlichen Befruchtung oder zu Selbstinsemination, indem das Sperma aufgefangen und in die Scheide eingebracht wird. Sehr interessant sind erste Ergebnisse eines kleinen Studienprojektes in der Schweiz. HIV-negative Frauen nahmen vor dem ungeschützten Geschlechtsverkehr mit ihrem HIV-positiven Partner (Viruslast unter der Nachweisgrenze) eine medikamentöse Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) zu sich. Alle Frauen waren drei Monate nach dem letzten Versuch HIV-negativ. Ein ähnliches Projekt wird derzeit in München aufgebaut.

Ist der Mann HIV-infiziert und die Frau nicht, kann das Sperma so aufbereitet werden, dass das Übertragungsrisiko auf einen winzigen Rest gesenkt wird.

HIV-infizierte Männer und Frauen sind meist weniger fruchtbar, so dass der Kinderwunsch in diesen Fällen nur durch künstliche Befruchtung erfüllt werden kann.

Um das Infektionsrisiko für das Kind so gering wie möglich zu halten, wird die Geburt in der Regel durch Kaiserschnitt – zwei bis drei Wochen vor dem errechneten Termin – erfolgen. Das Kind darf nicht gestillt werden und erhält zwei bis vier Wochen lang nach der Geburt Medikamente gegen den Virus.
Während der Schwangerschaft erhält die Mutter eine sogenannte „Transmissionsprophylaxe“, die dazu dient, das Risiko der Virusübertragung auf das Kind so gering wie möglich zu halten. HIV-Medikamente für die Mutter haben keine schädigende Wirkung auf das ungeborene Kind.

Abschließend kann gesagt werden, dass aufgrund des heutigen medizinischen Standards und des geringen Ansteckungsrisikos einer Schwangerschaft bei Paaren, die von HIV betroffen sind, nichts im Wege steht.


Empfehlenswerte Beiträge aus dem aktuellen HIV-Buch Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterHIV.NET 2007
„Schwangerschaft und HIV“ von Mechthild Vocks-Hauck, Berlin
„HIV und Kinderwunsch“ von Ulrike Sonnenberg-Schwan, München

22.08.2007 10:20 Alter: 5 Jahre
 
 

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Letzte Aenderung: 13.03.2012