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RSS - was ist das?
Ähnlich einem Nachrichtenticker (für Ihren PC) bietet RSS (Really Simple Syndication; bedeutet in etwa "wirklich einfache Verbreitung") die Möglichkeit bestimmte Inhalte einer Website, wie z.B. aktuelle Nachrichten/Mitteilungen in Form eines RSS-Feeds an Interessenten "zuzustellen". Dazu muß lediglich das RSS-Feed mit Hilfe eines Browsers (Im Microsoft Internet Explorer ab Version 7.0, Firefox ab Version 2.0, Opera ab Version 8 ist ein Reader integriert.), oder eines so genannten Feed-Readers abonniert werden. Danach werden die abonnierten Inhalte automatisch übermittelt, ohne die Website nochmals zu besuchen. Links:
www.rss-verzeichnis.de; Artikel von techfacts.net
"RSS - Was genau ist das eigentlich?"
Aktuell: Detailansicht
Kein Babyboom durch Elterngeld
Die Einführung des neuen Elterngeldes für Geburten ab 2007 löste keinen deutlichen Geburtenanstieg aus. Wer dies erwartet hatte, den enttäuschten die aktuellen Zahlen des statistischen Bundesamtes in Wiesbaden vom 17./20.07.2007.
Im ersten Quartal 2007 kamen 0,4% mehr Kinder zur Welt als im ersten Quartal 2006. Damit wurde der bestehende Geburtenrückgang - vorerst einmal - gestoppt. 2006 war das Jahr mit der niedrigsten Geburtenrate in der Geschichte der Bundesrepublik. In diesem Jahr kamen 672.700 Kinder zur Welt, 1,9% weniger als im Jahr 2005.
Erste Auswertungen ergeben, dass im ersten Quartal 2007 ca.58.400 Elterngeldanträge bewilligt wurden. Knapp 7 % der Anträge stammen von den Vätern der Neugeborenen.
Von den ca. 4.000 Vätern erhielt rund ein Drittel mehr als 1.000 Euro pro Monat, einem weiteren Drittel wurde eine Summe zwischen 300 und 1000 Euro monatlich bewilligt und rund ein Drittel bezog den Mindestbetrag von 300 Euro monatlich.
Von den Müttern bezogen lediglich 8,5% ein Elterngeld über 1.000 Euro, ca. die Hälfte einen Betrag zwischen 300 und 1000 Euro und ca. 40 % den Mindestbetrag von 300 Euro monatlich.
Von den Vätern, die bislang Elterngeld beanspruchten, beantragten ca. die Hälfte lediglich die beiden Partnermonate.
Auf EU-Ebene wird derzeit vom EU-Kommissar Vladimir Spidla die Einführung eines „Vaterschaftsurlaubs“ erwogen. Entsprechende Gespräche mit europäischen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden werden derzeit geführt. Gegebenenfalls könnte sich eine verpflichtende Elternzeit für Väter hieraus ergeben.
Die Bayerische Sozialministerin Christa Stewens wandte sich in einer
Pressemitteilung vom 19.07.2007 gegen derartige verpflichtende Vorgaben und setzt auf Freiwilligkeit und attraktive Rahmenbedingungen.
Mehr zum Thema Elterngeld finden Sie in unserem Artikel
Elterngeld.




